Gott und Dollars (11. September 2001)

11. September 2001

Bewaffnet mit Gott und Dollars, von maszloser Arroganz fuer die einen, zerfressen von Ambitionen fuer die anderen, bekaempfen sich zwei groszmachtsuechtige Clans, jeder mit Unmengen anonymer Menschen.

Die einen toeten tagtaeglich mittels groszer Luftangriffe, organisierter Ausbeutung des Planeten und moerderischer Blockaden: 300.000 durch NATO-Bomben Getoete in Ex-Jugoslawien; 200.000 Tote mangels Medikamenten in Irak; 30.000.000 HIV-Tote, weil die US-Pharma-Konzerne ueber ihre Handelsrechte und Patente nicht verhandeln wollen; 40.000 Kinder sterben jeden Tag an Hunger oder heilbaren Krankheiten. Das ist ein Aufruf zum Hasz, eine Einladung zur Barbarei.

11. September 2001

Bewaffnet mit Gott und Dollars, von maszloser Arroganz fuer die einen, zerfressen von Ambitionen fuer die anderen, bekaempfen sich zwei groszmachtsuechtige Clans, jeder mit Unmengen anonymer Menschen.

Die einen toeten tagtaeglich mittels groszer Luftangriffe, organisierter Ausbeutung des Planeten und moerderischer Blockaden: 300.000 durch NATO-Bomben Getoete in Ex-Jugoslawien; 200.000 Tote mangels Medikamenten in Irak; 30.000.000 HIV-Tote, weil die US-Pharma-Konzerne ueber ihre Handelsrechte und Patente nicht verhandeln wollen; 40.000 Kinder sterben jeden Tag an Hunger oder heilbaren Krankheiten. Das ist ein Aufruf zum Hasz, eine Einladung zur Barbarei.

Die anderen, Koenige von Petrodollars Gnaden oder Diktatoren ohne Reich, koennen nicht genug kriegen von der Hoffnungslosigkeit der Unterdrueckten, ihrem Elend, ihrem Leiden; und bauen also Moerdertruppen auf und versprechen die ewige Taeuschung eines von Toten bevoelkerten Paradieses.

Kapitalismus oder Religion, beide sind die zwei Seiten ein und der selben Herrschaft, gestuetzt auf Ausbeutung, Unterwerfung und Terror. Die tausenden US-amerikanischen Toten kommen auf Millionen Toter des gesamten Planeten, fuer falsche Geschichten von Gott und fuer wahre Geschichten von Dollars.

Das Blutbad vom 11. September hat uns daran erinnert, dasz keine Kriegs- oder Todestechnologie mit der Hoffnungslosigkeit konkurrieren kann. Keine Macht, sei sie auch noch so modern und zivilisiert, kann das Leben von Menschen ausloeschen, ohne selbst zu sterben.

Die Kantoren der kommerziellen Welt haben vergessen, dasz die Menschen, die sie hungern lassen oder maesten, die sie kaufen oder verkaufen, nicht ohne Wuerde und Hoffnung leben koennen.

CNT/AIT [Confédération National du Travail/Association Internationale des Travailleurs]


Sonntag 16. September 2001

Artikel auf Französisch: http://cnt-ait.info/2001/09/11/dieux-et-dollars-11-septembre-2011/

Artikel auf Esperanto: http://cnt-ait.info/2001/09/11/dio-kaj-dolaro-la-11-an-septembro-2001/

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